Guten Tag,
wir freuen uns dass Sie unsere Site angeklickt haben. Sicher wollen Sie mehr über unseren  Kirchenchor wissen, oder Sie wollen uns mit Ihrem Gesang unterstützen.

Wir proben jeden Freitag von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrjugendheim

Zögern Sie nicht lange und kommen Sie einfach zum unverbindlichen Ansehen und Anhören freitags in das Pfarrjugendheim oder sonst wie auf die Empore in unserer Pfarrkirche.  Wir freuen uns !

Trotz aller Aufführungen und den dazu erforderlichen Chorproben kommt bei uns auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Anlässe hierzu gibt es bei uns viele.

Am 5.Februar 1891 fand die offizielle Gründung des heutigen Kirchenchores statt. Nach  vorgefundenen schriftlichen Unterlagen soll es bereits 1873 einen Ponter Kirchenchor gegeben haben. Unter der Leitung des ersten Chorleiters, Volksschulrektor Weber,reifte ein qualitativer Klangkörper heran der im gleichen Jahr, anlässlich der Ausstellung des hl. Rockes im Dom zu Trier, sich mit kirchengesanglichen Darbietungen bestens empfahl.

Weitere musikalische Höhepunkte fanden in den Jahren 1955,1956,1958,1960 und 1961, anlässlich der Patronatsfeste,  mit dem Kirchenchor Besseringen in der Pfarrkirche Besseringen statt, die von dem saarländischen Rundfunk übertragen wurden.

Das nebenstehende Konzertbild stammt von einem Festkonzert unseres Chores. Seither ist unsere aktive Mitgliederzahl  größer. Wir haben z.Z. 28 eingetragene aktive Chormitglieder,(Durchschnitt der Kirchenchöre im Bistum Trier), die nicht immer alle zu den Chorproben oder den Messeaufführungen  anwesend sein können, aber  zu dem jährlichen Konzert singen wir mit den Gastsängern schon zusammen.

Wenn Ihre persönliche Situation es nicht zulässt, regelmäßig aktiv in unserem Kirchenchor mit zu singen, gibt es bei uns auch die Möglichkeit in unserem Fest- u. Konzertchor mitzuwirken.

Dieser Festchor ist nur für unregelmäßig stattfindende Konzerte in der Pfarrkirche vorgesehen. 

Wir freuen uns, wenn Sie uns in der Zeit der Vorbereitung unterstützen. Nach der Konzertaufführung wären Sie wieder frei ... 

         

          Derzeit gehören dem Vorstand an:

            Präses:

Herr Pastor Waldorf,

Tel. 2480 u. 2434

            Organist und Chorleiter:

Herr Bernd Anton,

Tel. 06864/646

            Geschäftsführender Vorsitz.:

Herr Horst Pinter,

Tel. 790642

            Schriftführer:

Herr Ernst Mannebach,

Tel. 6270

            Kassenwartin:

Frau Christel Lorenz,

Tel. 6802

            Beisitzer u. zugl. Notenwart

Herr Alois Schäfer

Tel. 3342

            Beisitzer:

Frau Edith Hönisch,

Tel. 72908

            Beisitzer:

Herr Elmar Walter,

Tel. 5757

            Beisitzer:

Herr Klaus Zimmer.

Tel. 4398

 

Exklusiv-Interview mit Bischof Dr. Reinhard Marx, Trier

(Auszüge aus Kirchenmusik im Bistum TRIER I / 2003 Seite 8)

„Ich fühle mich durch Musik getragen“,

so sagte Bischof Dr. Reinhard Marx in dem obigen Exklusiv-Interview mit dem Regionalkantor Manfred Faig u. Dekanatskantor Peter Stilger. Sie befragten ihn zur Kirchenmusik und seinen eigenen Musikvorlieben. Es folgen einige Auszüge aus dem Exklusivinterview.

„Für mich hängt der christliche Glaube unmittelbar mit Musik zusammen“.

Mir klingt heute noch die „Krönungsmesse“ von Mozart in den Ohren, die ich mit Begeisterung gesungen habe. Als ich etwa 17 Jahre alt war kamen dann die sog. Jazz-Messen auf, bei denen ich auch mitgemacht habe. Das war natürlich etwas völlig Neuartiges. Im Priesterseminar lernte ich dann den Gregorianischen Choral kennen und so weiter. Ich kann also sagen dass mein Erwachsen werden, mein Studium, mein Weg in die Kirche immer auch durch Musik begleitet wurde und auch wird.

Wie wichtig ist für Sie qualitativ hochwertige Kirchenmusik auch außerhalb des Domes, in den Pfarreien des Bistums Trier?

Ich glaube man muss beides differenzieren. Ich war früher schon gerührt wenn ich einen kleinen Chor etwa das „Ave Verum“ von Mozart habe singen hören.
Wenn bildlich gesprochen der Metzgermeister Müller, Winzer Meier, Hausfrau Schmitt, oder wer auch immer, zusammen sich bemühen, eine solche Musik zu singen, finde ich das überwältigend.
Weil es eben ganz normale Menschen sind, die sich um diese wunderbare Musik bemühen, trotz aller perfekten CD-Einspielungen berühmter Künstler, hat das für mich eine besondere Qualität.

„Gerade in den kleinen Gemeinden auf dem Land hat die Kirche, Dank der Kirchenmusik, viel bewirkt“.

Ich war früher immer ein leidenschaftlicher Sänger in vielen Chören und singe auch heute noch gerne. Das gilt natürlich auch für die Orgelmusik, die ich für unverzichtbar halte. Welche Lücken entstehen, merkt man erst wenn in einer Gemeinde kein Organist oder Chorleiter da ist.

Insofern gehört die qualitätsvolle Kirchenmusik zu einem wirklich guten Leben in der Pfarrgemeinde dazu. Ich kann mir keine wirklich lebendige Pfarrgemeinde vorstellen die nicht Wert auf eine gute Kirchenmusik legt.

Würden Sie dies auch als förderungswürdig betrachten?

Unbedingt! Weil es den Menschen hilft, auch geistlich zu leben. Das viel zitierte Augustinuswort gilt unverändert:

“Wer singt, betet zwei-mal“.

Die Musik öffnet uns in einer Weise für das religiöse Geschehen, die vom Intellekt alleine nicht geleistet wird. Natürlich ist beides notwendig, das gesprochene und das gesungene Wort.

„Aber ein gesungenes Glaubensbekenntnis hat nun mal einen ganz anderen Schwung. Für Seelsorge-Einheiten liegt ja auch hier eine Chance sich zusammenzutun und Kinder, -Jugend- und Kirchenchöre über die einzelnen Gemeinden hinweg zu bilden, um somit den Chorgesang neu zu beleben.Ich halte das für unbedingt förderungswürdig“.

Ich sehe natürlich alles was im Dom dargeboten wird, obgleich ich weiß dass das etwas Besonderes ist. Bei meinen Besuchen in den Pfarrgemeinden erlebe ich auch nicht immer die Alltagswelt, so dass ich wahrscheinlich eher dann, wenn die Firmreisen beginnen einen genaueren Überblick bekommen werde.

„Für mich hängt der christliche Glaube unmittelbar mit Musik zusammen. Bis auf den heutigen Tag kann ich mir Musik im religiösen Leben nicht wegdenken“.

Dass Priester je nach ihren Fähigkeiten musikalisch sein sollten und singen können halte ich für unbedingt notwendig. Ich finde es überhaupt nicht gut, wenn ein Priester überhaupt nicht singen kann oder sich nicht wenigstens einmal bemüht, beispielsweise einmal eine Präfation zu singen.

Wie stehen Sie persönlich zum neuen geistlichen Lied?

„Ich glaube dass das NGL eine positive Entwicklung genommen hat. Ich habe ja schon viel von meinen Erfahrungen  mit -Jazz Messen- gesprochen die ja durch besonders große Lautstärke geprägt waren, was nicht immer mein Fall war. Damals meinte man auch revolutionär sein zu müssen und wollte alles anders machen, das hat sich aber sehr schnell gelegt.

Zum Schuss eine ganz persönliche Frage: Wie musikalisch ist der neue Trierer Bischof privat? Sie sollen einmal gesagt haben (im westfälischen Dialekt): „Kein Tach ohne Bach“.

Ich habe als kleiner Junge einmal angefangen Geige zu spielen, bin aber eigentlich ein Dilettant geblieben und habe sie seit 25 Jahren nicht mehr in der Hand gehabt. Wie schon gesagt ich habe gerne in Chören gesungen, Musik gehört und hatte im Musikunterricht eigentlich ganz ordentliche Noten.

Ich höre gerne Monteverdi, Händel Opern, auch Reggae-Musik von Bop Marley oder auch mal Rockmusik (allerdings nicht so ganz oft).  

Ganz neu entdeckt habe ich kürzlich bei den Salzburger Festspielen die Brahms Symphonien. Eine erschütternde ergreifende Musik.

In dubio ist natürlich die Musik Bachs für mich schon das Größte. Gestaltungsmöglichkeiten für Bachs Musik sehe ich in unseren Gottesdiensten durchaus. Ich denke an die wunderbaren Choräle, einzelne Arien, Choralvorspiele usw. Größere Werke Kantaten etwa können doch sehr gut als musikalische Andacht verstanden werden, vielleicht mit einer vorangehenden kurzen musikalisch-theologischen Einführung in das jeweilige Werk.

„Denn für Bach war Musik zugleich Gebet“.

Zwei Erfahrungen möchte ich zum Schluss noch einbringen:

„Ich sehe dass viele Menschen, die sonst eher kirchenfremd sind, über die Musik einen Weg in die Kirche finden“ und

„Ich denke, dass das für die Kirche und die Kirchenmusik  eine ganz große Chance ist.“

  Geburtstagsständchen für Chorleiter Anton 2004 Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz
Unser Präses, Pastor Jürgen Waldorf,
im Gespräch mit Gästen
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